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Reich werden mit Immobilien – wer träumt nicht davon?

Immobilien sind ein wichtiger Bestandteil beim Aufbau und Erhalt von privatem Vermögen. Nicht umsonst gehören Häuser und Grundstücke zu den wichtigsten Vermögenswerten der Superreichen. Der direkte Erwerb einer Immobilie erfordert beim Anleger allerdings meist eine bestehende Vermögensbasis oder zumindest ein belastbares Einkommen. Eine gesamte Immobilie zu besitzen bedeutet gleichzeitig Verwaltungsaufwand und „Klumpenrisiko“ – das heißt, man setzt im Zweifel einen großen Teil seines Vermögens auf ein einziges Pferd.

Aber es gibt natürlich eine Vielzahl von Wegen, in Immobilien zu investieren und vom Potenzial des Immobilienmarktes zu profitieren, ohne selbst eine Wohnung oder ein ganzes Haus sein Eigen nennen zu müssen. Das geht zum Beispiel über Aktien, Anleihen, Offene und Geschlossene Fonds oder über Crowdinvesting. Und auch wenn die Immobilie im Ruf steht, als Sachwert eine solide uns relativ sichere Anlage zu sein, heißt das noch lange nicht, dass Immobilien automatisch das Vermögen mehren oder gar reich machen. Auch mit Immobilienanlagen kann man sein Geld schneller verlieren, als man es mühsam erspart oder erarbeitet hat.

Immobilien-Crowdinvesting eröffnet neue Möglichkeiten

Crowdinvesting ist eine neue, demokratische Art, sein Geld anzulegen. Als Privatperson kann man hier bereits mit kleinen Beträgen wie 10, 50 oder 100 € sein Geld so anlegen, wie es bislang nur vermögenden oder institutionelle Anleger wie Versicherungen oder Fonds mit hohen sechsstelligen Beträgen vorbehalten war – direkt in Start-up-Unternehmen oder in Immobilienentwicklungen. Professionelle Anleger erwirtschaften in diesen Asset-Klassen durchschnittliche Renditen von 10 % p.a. und mehr. Davon träumt Otto-Normalanleger nicht nur in Zeiten des Null-Zinses. Doch Vorsicht: Die wichtigste Regel beim Geldanlegen lautet, dass mit der Rendite auch das Risiko steigt. Dass die genannten Anlagen bislang „Profis“ vorbehalten waren, hat vor allem einen Grund: Vor jeder Investition wird aufwendig recherchiert und analysiert. Das kostet zunächst einmal Geld und lohnt sich entsprechend nur bei der Anlage höherer Beträge.

Die Erfolgsfaktoren der Immobilienanlage

Beim Crowdinvesting gibt es einen wichtigen Vorteil gegenüber anderen indirekten Immobilienanlagen: Sie überlassen Ihr Geld nicht einfach einem Manager mit der Hoffnung überlassen, dass dieser damit gut wirtschaftet. Beim Immobilien-Crowdinvesting sehen Sie genau das Projekt, in das das Geld fließen wird. Das bedeutet, Sie können sich selbst ein Bild über Lage, Standortfaktoren, Architektur, Bau-, Vermarktungs- und Finanzierungskosten und den Initiator machen.

Einzelne Immobilien bieten wiederum den Vorteil, dass sie sich einigermaßen objektiv anhand von allgemein verfügbaren Daten vergleichen lassen:

  • Welche Wirtschaftsdynamik/Kaufkraft liegt am Standort vor?
  • Liegen die kalkulierten Baukosten im marktüblichen Rahmen?
  • Entspricht der erhoffte Miet-/Verkaufserlös den Marktgegebenheiten?
  • Hat der Bauträger einen erfolgreichen Track Record vorzuweisen?
  • ...

Das erfordert natürlich einen gewissen Rechercheaufwand. Genau diesen übernimmt transparendo für Sie. Wir haben mit Experten aus der Praxis und von renommierten Hochschulen eine Systematik entwickelt, mit der wir anhand von fünf Kategorien das Risiko eines Projekts einstufen

Was sagt unsere Einstufung aus?
  • Wir helfen Ihnen, die angebotenen Projekte miteinander zu vergleichen und ins Verhältnis zur angebotenen Verzinsung zu setzen.
Was kann unser Rating nicht?
  • Wir können nicht vorhersagen, ob ein Projekt tatsächlich erfolgreich und wie prognostiziert verläuft.
Keine Medaille ohne Kehrseite

Bei Immobilien-Crowdinvestings handelt es sich Größenteils um Mezzanine-Finanzierungen. Entwickler müssen bei der fremdfinanzierenden Bank ein Mindestmaß an Eigenkapital (i. d. R. um die 30 %) vorlegen, bevor diese ein Darlehen zusagt. Hier springen häufig Mezzanine-Investoren ein, die für die Bauphase des Projekts Geld zur Verfügung stellen. Diese Investoren werden nach den Banken bedient, gehen also ein höheres Risiko ein und bekommen dafür einen entsprechend höheren Zins gezahlt. Die Bandbreite des geforderten Mezzanine-Zinses liegt in etwa zwischen 5 und 15 % p.a., je nach Erfahrung und Bonität des Bauträgers. Diese hohen Renditen spiegeln das besonders hohe Risiko wieder, dass ein Investor in der Entstehungsphase einer Immobilie eingeht.

Baukostenrisiko: Läuft beim Bau alles wie geplant?
Vermarktungsrisiko: Wird zeitnah ein Käufer oder Nutzer gefunden?

Da die Darlehensgeber der Crowd meist genau in dieser Phase investieren, ist besondere Sorgfalt bei der Auswahl der Projekte geboten. Und halten Sie sich bitte auch vor Augen, dass Sie nicht direkt in einen Sachwert investieren, sondern Gläubiger eines Entwicklers werden. Sie tragen hier zusätzlich ein Bonitätsrisiko. Wir wollen Ihnen helfen, diese Risiken richtig zu bewerten.

Risikostreuung erforderlich

Bitte bedenken Sie, dass es sich beim Immobilien-Crowdinvesting um unternehmerische Investitionen handelt. Wenn es ganz schlecht läuft, können Sie auch Ihren kompletten Einsatz verlieren. Lassen Sie sich nicht von den hohen Renditeversprechen locken und stecken Sie daher nur eng begrenzte Summen Ihres Vermögens in Crowdinvestments – Stichwort Portfoliobildung beim Vermögensaufbau. Und denken Sie daran, dass der Portfolioansatz in einer einzelnen Anlageklasse nur begrenzt wirkt. Stellen Sie sich vor, dass Ihnen ein Immobilien-Crowdinvestment in Höhe von 100 € ausfällt. Dann bräuchten Sie 20 erfolgreiche Investments à 100 € mit einer Verzinsung von 5 % p.a., allein um den Verlust auszugleichen.